Programm
#beethovenmarathon
Den fulminanten Auftakt wird das späte Streichquartett op. 131 gleich am 23.01.27 darstellen, das Beethoven selbst sein »bestes Streichquartett« nannte. Eine Aufführung hat der Komponist aber nicht mehr erlebt – hingegen hörte Franz Schubert 1828, fünf Tage vor seinem Tod, das cis-Moll-Quartett und war hingerissen. Danach greift am 23.02. eine Inszenierung das Leben des Titans „Beethoven“ im Stadttheater auf. Beide Veranstaltungen bezeichnen den Startschuss für einen einzigartigen „Beethoven-Marathon“ im Jahr 2027 – mit einem besonderen Fokus im Herbst, der Jahreszeit, zu der Beethoven sich in Aschaffenburg aufhielt. Am 18.09. wird ein exquisiter Liederabend, begleitet auf einem historischen Hammerklavier, in einer dem Anlass entsprechenden einzigartigen Kulisse, dem historischen Festsaal des Parks Schönbusch (Baubeginn 1775) den Anfang machen; danach werden an acht Abenden sämtliche 32 Klaviersonaten Beethovens zur Aufführung kommen – das ist auch für ein konzertverwöhntes Publikum eine der ganz seltenen Möglichkeiten, diese zum Verständnis des Komponisten so wesentlichen Werke zu hören.
Kein Geringerer als Hans von Bülow (1830-1894), selbst gefeierter Pianist, Dirigent und Komponist, bezeichnete die Kompositionen als das „Neue Testament“, während das Wohltemperierte Klavier von Bach (BWV 846–893) das „Alte Testament“ der Klavierliteratur darstelle. Diese Einschätzung wird weitestgehend bis heute von der Fachwelt geteilt.
Foto: Beethoven – Ein Leben, ATZE Musiktheater © Robert.M Berlin